TV Beitrag - N-TV

Fehlprägungen aller Euroländer - Errorcoins of all Euro countries

Moderator: Kai

Eurohai
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Re: TV Beitrag - N-TV

Beitrag von Eurohai » 7. März 2013 21:17

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Doppeltaler hat geschrieben:Hier ein Desktop Foto

Bundeskanzler Konrad Adenauer....
Ist das wohl eine Kommerzprägung? Ich wüsste nicht, welche Münze dass seien soll.

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Re: TV Beitrag - N-TV

Beitrag von Minter1970 » 7. März 2013 21:24

Glückwunsch Kai. :br:
So wie man Dich kennt! Kompetent und freundlich.
Dann noch Gratis - Werbung im TV. Spitze.Besser geht es nicht.Respekt.
Nur für ne Hauptrolle im nächsten Rocky Film reicht es leider nicht,schade!!! :hihi:

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Re: TV Beitrag - N-TV

Beitrag von Andilein » 8. März 2013 16:47

Glückwunsch zum gelungenen Fernsehauftritt.

Kai
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Re: TV Beitrag - N-TV

Beitrag von Kai » 9. März 2013 17:09

N-TV hat geschrieben:Fehlprägungen und andere RaritätenWelche Euro-Münzen sind wertvoll?

Schauen Sie eigentlich regelmäßig in Ihren Geldbeutel? Wenn nicht: Tun Sie es, denn das könnte sich lohnen! Manche Euro-Münzen sind nämlich nicht nur das wert, was auf ihnen drauf steht. Fehlprägungen und andere Raritäten sind bei Sammlern äußerst beliebt und können ein Vermögen wert sein!

Sie ist die Königin unter den Münzen. Grazia Patrizia oder auch Grace Kelly genannt - eine 2-Euro-Münze, die das Abbild der monegassischen Fürstin und Hollywoodschönheit zeigt. Nur 20.000 Mal wurde sie geprägt - bei Sammlern deswegen ganz besonders beliebt, wie Münzhändler Klaus Müller erklärt: "Sie gehört zum Kleinstaat Monaco, Monaco hat überhaupt immer teure Münzen - wie alles andere vielleicht auch. Und das ist eine kleine Auflage, bei wesentlich mehr Sammlern. Und wenn mehr Sammler da sind und weniger Münzen, steigt der Preis. Am Anfang hat die etwa 100 Euro gekostet, inzwischen ist sie auf circa zwischen 1400 und 2000 Euro gestiegen."
Große Preissteigerungen möglich

Und das obwohl der eigentliche Wert der Münze entsprechend ihrem Aufdruck nur 2 Euro beträgt. Seltene Münzen sind bei Sammlern eben gefragt - genau wie Fehlprägungen. Eine wird im Sammlerjargon "Alte Landkarte" genannt. Der Grund: Durch die Osterweiterung hat sich die Landkarte der EU geändert - ist größer geworden - doch nicht jede Münzprägestätte hat das berücksichtigt.

"Die Änderung war 2007 und es gibt Münzen, wo einfach ein alter Stempel hergenommen worden ist, ein falscher Stempel. Und die sind in den Umlauf gelangt und das sieht man eindeutig an den Münzen: Im östlichen Teil ist die Landkarte viel größer geworden. Und da gibt es z.B. von Portugal eine Münze von 2008, wo die neue Karte drauf sein müsste, sie ist aber mit der alten Karte geprägt worden.", so Münzhändler Klaus Müller.

Und auch in Deutschland wurden 2008 20-Cent-Münzen mit der falschen Landkarte herausgegeben. Doch das ist ein sehr seltenes Beispiel, denn gerade hierzulande kommen Fehlprägungen nicht besonders häufig vor. Die fünf Münzprägestätten in Berlin, Hamburg, München, Karlsruhe und Stuttgart achten genau auf ihre Prägungen.
Deutsche Fehlprägungen sind selten

Das Bayerische Hauptmünzamt produziert jährlich zum Beispiel rund 1 Milliarde Münzen. Nur maximal 0,3 Prozent sind davon fehlerhaft, wie Günther Waad vom Bayerisches Hauptmünzamt erklärt: "Wir sprechen hier von Materialfehlern, möglicherweise dass wir Verfärbungen haben, wir sprechen von Prägefehlern, die von den Stempeln herrühren oder eben von Maschinenzuführungen herrühren. Diese Fehler sind aber so gravierend, dass sie bei den Maschinen schon ausgesondert werden."

Sprich: Die Maschine stoppt die Produktion, sobald solch ein Fehler auftritt. Trotzdem rutschen manchmal fehlerhafte Münzen durch. Aber auch für diesen Fall gibt es weitere Kontrollmechanismen: "Wir haben hier Stichprobenkontrollen an allen Maschinen natürlich, es wird gezählt. Und wir haben dann auch noch dezidierte Maschinen, Verpackungsmaschinen, die fehlerhafte Münzen aussondern können.", so Günther Waad vom Bayerisches Hauptmünzamt.

Bei den "Drehenden Sternen" von 2002 hat das aber nicht funktioniert. Diese 2-Euro-Münze ist in den Umlauf gekommen und seitdem sehr beliebt, weiß Münzhändler Kai Schaffarczyk: "Bei den ersten Prägungen wurde dieser Sternenkranz, der eigentlich immer drauf ist, radial geprägt, d.h. jeder Stern dreht sich in einem anderen Winkel. Das ist eine klassische Fehlprägung. Die wird inzwischen um die 2000 Euro gehandelt. Wenn die Qualität dementsprechend ist, dann kann man auch Sammler finden, die das bereit sind, zu bezahlen."
Auf zum Münzprofi

Wer also auf diese oder eine ähnliche Münze stößt, der sollte damit ab zum Profi - denn auch im Münzhandel gibt es schwarze Schafe!

"Am besten dann in ein Münzgeschäft gehen, es gibt ja fast in jeder großen Stadt einen Münzhändler. Vielleicht mal einen telefonisch kontaktieren, der nicht in der gleichen Stadt ist. Und mal rumfragen, also nicht gleich dem Ersten vertrauen, sagen wir es mal so. Vielleicht drauf achten, dass der Münzhändler im Berufsverband ist. Also die sollten eigentlich fair genug sein, dass sie Ihnen wirklich etwas fair bewerten und Geld für bezahlen, wenn es etwas wert ist.", so Münzhändler Kai Schaffarczyk.

Also Augen auf und ruhig mal etwas genauer hinsehen, wenn Sie das nächste Mal in Ihrem Portemonnaie nach Kleingeld suchen!

Quelle: n-tv.de

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Re: TV Beitrag - N-TV

Beitrag von Doppeltaler » 9. März 2013 18:19

starshop-coins hat geschrieben:
N-TV hat geschrieben:Fehlprägungen und andere RaritätenWelche Euro-Münzen sind wertvoll?

...
Und auch in Deutschland wurden 2008 20-Cent-Münzen mit der falschen Landkarte herausgegeben.
...

...
Das Bayerische Hauptmünzamt produziert jährlich zum Beispiel rund 1 Milliarde Münzen. Nur maximal 0,3 Prozent sind davon fehlerhaft, wie Günther Waad vom Bayerisches Hauptmünzamt erklärt...

Quelle: n-tv.de

20 Cent alte Landkarte ist 2007 geprägt

Bei 1 Milliarde Münzen sind das dann immer noch 3 Millionen fehlerhaft geprägte Münzen.

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