Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Münzen aus Monaco

Moderator: Kai

KME
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Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von KME » 25. Februar 2011 07:25

EU hat geschrieben:STELLUNGNAHMEN
EUROPÄISCHE ZENTRALBANK
STELLUNGNAHME DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK

vom 11. Februar 2011
zu einer Empfehlung für einen Beschluss des Rates zu den Modalitäten für die Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco
(CON/2011/8)
(2011/C 60/01)
Einleitung und Rechtsgrundlage
Am 9. Februar 2011 wurde die Europäische Zentralbank (EZB) vom Rat der Europäischen Union um Stellungnahme zu einer Empfehlung für einen Beschluss des Rates zu den Modalitäten für die Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco(1) (nachfolgend der „Beschlussvorschlag“) ersucht.
Die Zuständigkeit der EZB zur Abgabe einer Stellungnahme beruht auf Artikel 219 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Diese Stellungnahme wurde gemäß Artikel 17.5 Satz 1 der Geschäftsordnung der Europäischen Zentralbank vom EZB-Rat verabschiedet.
Allgemeine Anmerkungen
Die EZB begrüßt den Beschlussvorschlag, der mehr als zehn Jahre nach der Einführung des Euro darauf abzielt, die Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco zu ändern, um die Beziehungen zwischen der Union und Drittländern einheitlicher zu gestalten.

Die EZB begrüßt insbesondere die neue überarbeitete Methode zur Berechnung der Obergrenzen für die Ausgabe von monegassischen Euro-Münzen und zur Festsetzung des Mindestanteils monegassischer Euro- Münzen, die zum Nennwert in Umlauf zu bringen sind, auf 80 %.

Die EZB stellt jedoch fest, dass die in dem Beschlussvorschlag und somit auch die in der Währungsvereinbarung verwendete Terminologie im Hinblick auf legislative Entwicklungen angepasst werden sollte.
Soweit die EZB empfiehlt, den Beschlussvorschlag zu ändern, sind spezielle Redaktionsvorschläge mit Begründung im Anhang aufgeführt.

Geschehen zu Frankfurt am Main am 11. Februar 2011
Der Vizepräsident der EZB
Vítor CONSTÂNCIODE
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thomashanni
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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von thomashanni » 25. Februar 2011 16:38

naja , ob das was ändert ????? bei vatrican wars ja auch so !!! und ????? im postamt dort habe ich auch keine als wechselgeld erhalten :cry: :cry: :cry:

baerchen
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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von baerchen » 25. Februar 2011 19:47

Warten wir es ab, ob es soweit kommt.
Dann werden Vatikan Münzen vielleicht bezahlbar.

Baerchen :hi:

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von Eurohai » 25. Februar 2011 20:29

baerchen hat geschrieben:Warten wir es ab, ob es soweit kommt.
Dann werden Vatikan Münzen vielleicht bezahlbar.

Baerchen :hi:
Vatikan Münzen sind eigentlich schon bezahlbar, bei Monaco wirds nur etwas schwieriger, aber "bezahlbar" oder nicht, ist sowieso ansichtssache, für manche sind auch 1 mio. € für ne Briefmarke bezahlbar, für andere sind 0,55 € für ne Briefmarke zu viel ;-)

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von baerchen » 25. Februar 2011 20:51

Eurohai hat geschrieben:
baerchen hat geschrieben:Warten wir es ab, ob es soweit kommt.
Dann werden Vatikan Münzen vielleicht bezahlbar.

Baerchen :hi:
Vatikan Münzen sind eigentlich schon bezahlbar, bei Monaco wirds nur etwas schwieriger, aber "bezahlbar" oder nicht, ist sowieso ansichtssache, für manche sind auch 1 mio. € für ne Briefmarke bezahlbar, für andere sind 0,55 € für ne Briefmarke zu viel ;-)
Entschuldigung! Ich meinte natürlich Monaco Münzen. War einfach ein Schreibfehler von mir.

Baerchen :hi:

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von slumpfpapa » 26. Februar 2011 01:08

Ich bin zuversichtlich, dass sich auch bei Monaco etwas ändern wird.

Im Vatikan bekommt man ohne Probleme die zuletzt für den Umlauf verausgabten 50-Cent-Stücke als Wechselgeld bzw. im Tausch, wenn auch begrenzt.

Monaco hat ja bereits 2009 die 2-Euro-Kursmünze verausgabt, wenngleich hier nicht wirklich Umlaufware zum Nominalwert entstanden ist. Aber ein Anfang ist gemacht und wir werden sehen, was noch kommt.

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von Tom » 26. Februar 2011 10:42

Ohne da jetzt jemanden auf die Füße treten zu wollen, aber ist es denn wirklich wünschenswert, dass man MC/VA/SM Münzen als Wechselgeld an der Kasse bekommt? Ich finde, dass diese Exoten das Sammelgebiet erst interessant machen.

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von slumpfpapa » 26. Februar 2011 11:57

Tom hat geschrieben:Ohne da jetzt jemanden auf die Füße treten zu wollen, aber ist es denn wirklich wünschenswert, dass man MC/VA/SM Münzen als Wechselgeld an der Kasse bekommt? Ich finde, dass diese Exoten das Sammelgebiet erst interessant machen.
Ja und nein.

Sicherlich wird z.B. durch die 2-Euro-Gedenkmünzen der drei Kleinstaaten eine Sammlung wesentlich aufgewertet, andererseits ist es dadurch aber auch sehr teuer, komplett zu bleiben. Bei San Marino und Vatikan besteht ja immerhin die Möglichkeit, zum Ausgabepreis zu bestellen. Auch Neusammler bekommen mit etwas Glück und Geduld eine Kundennummer. Aber die Ausgabepolitik von Monaco muss sich unbedingt noch ändern, sonst bleiben viele Sammler ausgeschlossen.

Mayo

Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von Mayo » 26. Februar 2011 14:55

Es wird sich sicher nichts ändern.

Ab wann gilt der Beschluss?

Wenn sich was ändert, dann würden wir, falls ein Zweier wirklich offiziell bestätigt wird, es bei der Auflage sehen.
Alles unter 100.000 wäre ein tritt in den Allerwertesten der Sammler.

Mayo

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von muc » 26. Februar 2011 20:45

In der Begründung der Empfehlung der Kommission, die der Stellungnahme der EZB zugrunde liegt, wird für den festen Anteil ein Betrag von 2 340 000 EUR vorgeschlagen:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/Lex ... FIN:DE:PDF
Mayo hat geschrieben: Ab wann gilt der Beschluss?
Es ist erst eine Empfehlung an den Rat für eine Verhandlungsposition.

KME
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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von KME » 30. März 2011 19:15

Mayo hat geschrieben: Ab wann gilt der Beschluss?
ab 29.03.2011 - der endgültige Text:
EU hat geschrieben:BESCHLUSS DES RATES
vom 25. Februar 2011
zu den Modalitäten für die Neuverhandlung der Währungsvereinbarung zwischen der Regierung der Französischen Republik — im Namen der Europäischen Gemeinschaft — und der Regierung Seiner Durchlaucht des Fürsten von Monaco

DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —
gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 219 Absatz 3, auf Empfehlung der Europäischen Kommission,
nach Stellungnahme der Europäischen Zentralbank, in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Mit der Einführung des Euro ist die Zuständigkeit für Währungs- und Wechselkursfragen auf die Union überge­gangen.
(2) Der Rat muss die Modalitäten für die Aushandlung und den Abschluss von Vereinbarungen im Zusammenhang mit Währungs- oder Wechselkursfragen beschließen.
(3) Am 26. Dezember 2001 wurde die Währungsverein­barung zwischen der Regierung der Französischen Repu­blik — im Namen der Europäischen Gemeinschaft — und der Regierung Seiner Durchlaucht des Fürsten von Monaco ( 1 ) (im Folgenden „Vereinbarung“) geschlossen.
(4) Frankreich hat langjährige Währungsbeziehungen zum Fürstentum Monaco (im Folgenden „Monaco“), die in ver­schiedenen Rechtsinstrumenten festgelegt sind. Die in Monaco ansässigen Finanzinstitute sind berechtigt, die Refinanzierungsfazilitäten der Banque de France in An­spruch zu nehmen, und nehmen zu gleichen Bedingun­gen wie französische Banken an bestimmten französi­schen Zahlungsverkehrssystemen teil.
(5) In seinen Schlussfolgerungen vom 10. Februar 2009 er­suchte der Rat die Kommission, zu prüfen, ob die beste­henden Währungsvereinbarungen funktionieren und ob die Obergrenzen für die Ausgabe von Münzen erhöht werden sollten.
(6) In der Mitteilung „Bericht über die Währungsvereinbarun­gen mit Monaco, San Marino und Vatikanstadt“ gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass die bestehende Vereinbarung geändert werden sollte, um die Beziehun­gen der Union mit den Ländern, die eine Währungsver­einbarung unterzeichnet haben, einheitlicher zu gestalten.
(7) Die Vereinbarung sollte daher neu verhandelt werden mit dem Ziel, die Obergrenze für die Ausgabe von Münzen anzupassen, den Gerichtsstand für die Beilegung etwaiger Streitigkeiten zu bestimmen und die Vereinbarung formal stärker an das neue gemeinsame Muster für Währungs­vereinbarungen anzupassen. Die Vereinbarung sollte so lange in Kraft bleiben, bis zwischen den Parteien eine neu ausgehandelte Vereinbarung geschlossen wurde —
HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:
Artikel 1
Frankreich unterrichtet Monaco über die Notwendigkeit, die Vereinbarung so bald wie möglich zu ändern, und bietet Mo­naco die Neuverhandlung der einschlägigen Bestimmungen der Vereinbarung an.
Artikel 2
Die Union strebt bei der Neuverhandlung der Vereinbarung folgende Änderungen an:
a) Die neu ausgehandelte Vereinbarung wird zwischen der Union, vertreten durch die Regierung der Französischen Re­publik und die Kommission, und der Regierung seiner Durchlaucht des Fürsten von Monaco geschlossen.
b) Die Methode zur Bestimmung der Obergrenze für die Aus­gabe von monegassischen Euro-Münzen wird geändert. Die neue Obergrenze umfasst einerseits einen festen, die Nach­frage auf dem Sammlermarkt deckenden Anteil, um exzes­sive numismatische Spekulationen mit monegassischen Mün­zen zu vermeiden, und andererseits einen variablen Anteil, der der in Frankreich im Jahr n-1 pro Kopf ausgegebenen durchschnittlichen Anzahl von Münzen entspricht, die mit der Einwohnerzahl von Monaco multipliziert wird. Unbe­schadet der Ausgabe von Sammlermünzen wird der Mindest­anteil monegassischer Euro-Münzen, die zum Nennwert in Umlauf gebracht werden, in der neu ausgehandelten Verein­barung auf 80 % der jedes Jahr ausgegebenen Euro-Münzen festgesetzt.
c) Für die Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Vereinbarung ist der Gerichtshof der Europäischen Union („Gerichtshof“) zuständig. Die Union und Monaco können den Gerichtshof anrufen, wenn sie der Ansicht sind, dass die jeweils andere Partei gegen eine Verpflichtung aus der neu ausgehandelten Vereinbarung verstoßen hat. Das Urteil des Gerichtshofs ist für die Parteien verbindlich, die inner­halb der vom Gerichtshof in seinem Urteil festgelegten Frist die erforderlichen Maßnahmen treffen, um dem Urteil nach­zukommen. Versäumt es die Union oder Monaco, die not­wendigen Maßnahmen zu treffen, um dem Urteil innerhalb dieser Frist nachzukommen, so kann die jeweils andere Partei die neu ausgehandelte Vereinbarung fristlos kündigen.
d) Die neu ausgehandelte Vereinbarung wird formal angepasst.DE 29.3.2011 Amtsblatt der Europäischen Union L 81/3
Artikel 3
Die Verhandlungen mit Monaco werden von Frankreich und der Kommission im Namen der Union geführt. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird in vollem Umfang an den Verhandlun­gen beteiligt und ihre Zustimmung ist bei Angelegenheiten, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, erforderlich. Frankreich und die Kommission legen den Entwurf der neu ausgehandelten Vereinbarung dem Wirtschafts- und Finanzausschuss (WFA) zur Stellungnahme vor.
Artikel 4
Frankreich und die Kommission sind berechtigt, die neu aus­gehandelte Vereinbarung im Namen der Union zu schließen, es sei denn, der WFA oder die EZB sind der Ansicht, dass die neu ausgehandelte Vereinbarung dem Rat vorgelegt werden sollte.
Artikel 5
Dieser Beschluss wird am Tag seiner Notifizierung wirksam.
Artikel 6
Dieser Beschluss ist an die Französische Republik, die Kommis­sion und die Europäische Zentralbank gerichtet.

Geschehen zu Brüssel am 25. Februar 2011.
Im Namen des Rates
Der Präsident
PINTÉR S.DE

( 1 ) ABl. L 142 vom 31.5.2002, S. 59.

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von EestiKurt » 30. März 2011 23:05

Nun dann schauen wir mal was das bringt.

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von Minter1970 » 30. März 2011 23:52

EestiKurt hat geschrieben:Nun dann schauen wir mal was das bringt.
So sehe ich das auch! Laß Dich überraschen.....

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von KME » 1. Dezember 2011 07:46

La-Gaceta hat geschrieben:Alberto de Mónaco podría salir en los euros
30 NOV 2011 | Efe.

El famoso principado de la Costa Azul emitirá euros con sus propias insignias por un valor fijo de 2.340.000 euros.

Mónaco emitirá cada año monedas de euros con sus propias insignias por un valor fijo de 2.340.000, al que se podrá añadir una parte variable de unos 80.000 euros suplementarios, en virtud de la nueva convención monetaria firmada con Francia y la Comisión Europea.

Esa nueva disposición permitirá "garantizar una verdadera circulación de euros monegascos y responder a las necesidades de los coleccionistas", señaló hoy el Gobierno del principado en un comunicado.

Esas cifras figuran en el nuevo acuerdo tripartito firmado ayer en Bruselas, que sustituye a la primera convención monetaria firmada en 2001, que anclaba a Mónaco en el Sistema Monetario Europeo.

El texto rubricado ayer por el ministro de Estado monegasco, Michel Roger, y por el titular francés de Finanzas, François Baroin, contiene modificaciones muy marginales respecto al original establecido hace diez años.

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Re: Neuverhandlung der Währungsvereinbarung mit dem Fürstentum Monaco

Beitrag von numisfreund » 1. Dezember 2011 17:56

Neue Währungsvereinbarung zwischen EU und Monaco unterzeichnet

Die Monaco-Zeitung berichtet heute:

Sternstunde für Münzsammler

Selbst in Monaco sind bis dato so gut wie keine monegassischen Euromünzen im Umlauf. Das soll sich nun ändern. Am Dienstag haben Monacos Staatsminister Michel Roger und der französische Finanzminister Francois Baroin in Brüssel eine neue Währungsvereinbarung zwischen der Europäischen Union, Frankreich und Monaco unterzeichnet.

Die bisherige Währungsvereinbarung aus 2001 legt fest, dass Monaco (obwohl kein Mitglied der Europäischen Union) eigene Euro-Münzen in der Höhe von 1/500 des französischen Prägekontingents prägen darf. Ähnliche Vereinbarungen wurden auch mit San Marino und dem Staat Vatikanstadt geschlossen, da diese Staaten sich vor der Euroeinführung in einer Währungsunion mit Italien beziehungsweise Frankreich befanden. Darüber hinaus wird in diesem Vertrag die Organisation des Bankensektors geregelt.

Die neue Währungsvereinbarung sieht keine wesentliche inhaltliche Änderung vor. Doch die Ausgabequote für monegassische Euro-Münzen steigt nun auf 2,34 Millionen Euro pro Jahr.

Damit soll es wieder monegassische Euros im Fürstentum geben und der Bedarf von Münzsammlern gedeckt werden.

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